StartseiteLeistungsspektrumHomöopathieKonzept und Wirkungsweise

Der Begriff Homöopathie ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet soviel wie „ähnliches Leiden“. Der Arzt Samuel Hahnemann entdeckte vor über 200 Jahren, dass Chinarinde, ein Mittel, das damals gegen Malaria eingesetzt wurde, selbst malariaähnliche Symptome hervorrief, wenn es von Gesunden eingenommen wurde.

Er erforschte systematisch, welche Symptome Substanzen bei Gesunden hervorriefen, und wendete sie mit Erfolg an bei Krankheiten mit denselben Symptomen. Dies geschah durch Prüfung an ihm selbst und anderen Freiwilligen und durch die Einbeziehung von Vergiftungsbeschreibungen einer Substanz. Weiterhin wurde erfasst, ob die jeweilige Arznei auch wirklich das Erwartete heilte. Hahnemann begründete damit die moderne Homöopathie. Dieses Ähnlichkeitsprinzip fand bereits in Schriften von Hippokrates vor fast 2500 Jahren Erwähnung.

Das homöopathische Mittel ruft eine Reaktion hervor; so wie ein Guss mit kaltem Wasser eine nachfolgende Erwärmung hervorruft. In der Klassischen Homöopathie werden Einzelmittel verwendet, diese Mittel sind im Gegensatz zu Mittelmischungen geprüft worden.

Seite zuletzt aktualisiert am 28.01.2012


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